2,5D fräsen für Anfänger
So schwer habe ich mir schon lange nicht mehr mit einem Projekt getan. Gut, es war seit langem der erste Versuch von 2,5D-fräsen. Der erste Versuch waren damals die Kabelhalter. Gelernt habe ich daraus nicht so viel, zumindest nichts, was ich für die Seifenschale angewendet hätte.
Problem war diesmal ESTLCAM, ohne einen Hinweis vorher hat es leider nicht die volle Tiefe der der Vertiefung der Schale gefräst. Viel schlimmer noch: bei Teilen des Randes ging der Schlicht-Fräser plötzlich volle 12mm ins Holz. Er ist zwar nicht gebrochen, aber es hörte sich definitiv nicht gut an.
Ärgerlich ist auch immer wieder, dass der Rand des Objekts auch via 2,5D-Frästechnik ausgeschnitten wird, das dauert dann jeweils ewig, obwohl eigentlich nur einmal rundherum geschnitten werden müsste. Christian, der Autor von ESTLCAM, leistet zum Glück exzellenten Support!
Ich möchte gerne versuchen nur noch die Vertiefung als 3D-Modell in ESTLCAM zu verarbeiten, den Ausschnitt könnte ich dann einfach im Nachhinein schnell schneiden. Allerdings habe ich gerade einen Knoten im Kopf wie ich so etwas modellieren müsste - für ESTLCAM dürfte es dann keinen Rand haben.
Am Ende habe ich die Schale fürs Erste nach althergebrachter Methode gefräst: Einfach eine 2D Tasche in der Mitte. Das Ergebnis ist jetzt schon in Benutzung. Ich bin gespannt, ob die zwei Lagen Klarlack reichen, um das Holz von dem Wasser und der Seife zu schützen. Was mich stört, ist, dass ich keine Füße dafür habe. Gerne hätte ich diese auch gefräst, aber umdrehen war mir zu aufwändig. Außerdem sind die Ränder trotz 400er Schleifpapier nicht ganz glatt geworden. Da muss ich wohl noch an meinen Holzverarbeitungsfähigkeiten arbeiten.
