Uberspace

Uberspace. Ich komme doch immer wieder zurück.

Anforderungen & bisheriges Setup

In regelmäßigen Abständen muss ich mich leider mit der Frage beschäftigen, ob meine aktuelle IT-Landschaft eigentlich noch tragfähig ist. Konkret habe ich ein paar Webseiten, meine Mails müssen untergebracht werden. Natürlich daheim Musik und Filme, Backup. Bisher habe ich das sehr stark lokal abgebildet. In meinem Server-Schrank stehen zwei Synology-NAS-Boxen. Die eine dient als Time-Machine-Ziel für meine IT. Die andere speichert Medien und sonstige Daten. Meine Mails hatte ich bis vor kurzem auf meinem Mac-Mini (damals noch mit OS-X-Server) aggregiert.

Uberspace ist schon seit einiger Zeit auf meiner Liste. Davor hatte ich meine Web-Präsenz bei Hetzner für ein paar € im Monat, da fehlten mir aber nach einiger Zeit ein paar Profi-Funktionen. Shell-Zugang ist schon etwas schönes.

Über einen der üblichen verdächtigen Podcasts bin ich dann auf Uberspace gestoßen. Das Preismodell erlaubt erst mal ausführliches Testen. Insbesondere die Skripte/Weboberfläge zur Unterstützung der täglichen Arbeit (Services, Mails, …) stellen einen nicht zu unterschätzenden Vorteil dar.

Daher sind nun seit geraumer Zeit meine Domains mit Webpräsenzen und Mails bei Uberspace untergebracht.

Nicht-Alternativen

In keinem der Bereiche bin ich zufrieden. Die Synologys in meinem Schrank nerven. Allein der Gedanke, dass die Festplatten dort irgendwann die Grätsche machen und ich die Daten dann irgendwoher zurückkopieren müsste, ein Grauß. Grundsätzlich Server lokal, von außen zugänglich betreiben ist erst mal eine dumme Idee. Nicht nur in letzter Zeit kommen alle paar Wochen Sicherheits-Updates für wichtige Server-Anwendungen.

Mittlerweile gibt es VPS (mit vollem Root-Zugang) zwar schon ab 1$ pro Monat. Aber meine Freizeit ist mir mittlerweile zu kostbar, um Sie mit der Aktualisierung der Betriebsprogramme zu verwende. Eine stärkerer Selbstbetreib ist dementsprechend keine Option.

Alternativen & Ergebnis

Für meine Anforderungen ist (leider) eine Hinwendung zu unterschiedlichen Cloud-Anbietern unumgänglich.

Mittlerweile bin ich mit meinem Medienkonsum komplett zu iTunes gewechselt. Musik läuft sowieso bereits seit einiger Zeit über iTunes-Match, obwohl ich bisher noch immer meine eigene Sicherheitskopie auf den Platten hatte.

Sonstige Daten (insbesondere Programmierung) sind unter Github abgelegt.

Mails laufen inzwischen über Posteo - wobei ich noch immer überlege, ob es nicht doch politisch-korrekt sein könnte zu gmail zu wechseln.

Die Konstante: Uberspace. Meine Domains mit Mails und Web - und natürlich diese Seite - laufen noch immer darüber.

Mein Backup läuft im Moment zwar noch immer auch lokal, aber vor allem auf Crashplan.

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